16.-23.07.2015 – El Gouna / Ägypten

Wetter: täglich: wolkenlos, 36-38°C, nachts: ca. 26-28°C

Für eine Woche buchten Michael und ich El Gouna in Ägypten. Unser Hotel mit All Inclusive war das Sheraton Miramar Resort Hotel. Es war zum Teil in der künstlichen Lagune von El Gouna, zum anderen Teil direkt am Roten Meer. Alle Zimmer waren als Bungalows gebaut. Den Pool nutzten wir lediglich abends als wir vom Tauchen zurückkehrten. Vom Hotel selbst hatten wir gar nicht viel. Es war alles toll angelegt und das Personal zu jeder Zeit freundlich.

Der Tagesablauf war täglich gleich: Frühstücken, Transfer um 8:10 Uhr zur Orca Tauchbasis an der Marina, aufs Tauchboot, Tauchen, Zurück zum Hotel, Pool, Abendessen, Noch etwas trinken oder mit dem Tok Tok nach El Gouna.

An Michaels Geburtstag (18.7.) versuchten wir in El Gouna eine Party zu finden, blieben jedoch erfolglos, da dort nichts los war.

Witzig ist in El Gouna das Fortbewegungsmittel. Es fahren für ca. 60 Cent Tok Tok’s von einem Ort zum anderen. Verkehrsregeln kennen sie so gut wie nicht. Bremsen auch nicht 🙂

Die Orca Tauchbasis unter Führung des Österreichers Wolfgang ist Tipp-Top! Alles gepflegt, sauber, gut organisiert, klasse Tauchlehrer/Guides. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und absolvierten eine Weiterbildung zum AOWD. Tauchlehrer Mahmoud war super drauf und hat uns alles verständlich erklärt. Da wir noch Zeit für weitere Zertifizierungen hatten, machte Michael noch seinen Nitrox-Schein und wir beide bei Mustafa einen weiteren Speciality Kurs im Tieftauchen (max. 40m). Insgesamt konnten wir in dieser Woche 12 mal von Board ins blaue Nass abtauchen. Besonders interessant waren auch 2 Tauchgänge zum Wrack „Chrisoula K“, welches wir auch im Innenraum betauchten. Es hat riesen Spaß gemacht und lernten eine Menge an Erfahrung dazu und trafen tolle Mittaucher.

Alles in allem ein absolut gelungener Tauchurlaub!!!

Währenddessen war Marie, Luca und Sabine ein paar Tage am Chiemsee entspannen.

 

Hier noch alle Daten zur Reise im Überblick:

Per Sun Express:

FRA HRG 16.07 DO 07:40 12:20 XG 4741
HRG FRA 23.07 DO 13:10 18:15 XG 4740

Sheraton Miramar Resort in El Gouna (Hotelwebseite)

Sheraton Miramar Resort in El Gouna (Holidaycheck)

Tauchen – Fortbildung zum Advanced Diver: ORCA Dive Club El Gouna

Kiten – je nach Wind, Lust und Laune: Kiteboarding-Club Travel
Übersicht Kosten (Link)
Übersicht Wind/Tide (Link)

18.-23.06.2015 – Schönau am Königssee / Berchtesgardener Land

Do, 18.6. – Wetter: stark bewölkt/Regen,  ca. 16°C

Das erste Fahrziel war Bad Füssing. Dorthin begleiteten wir (Marie, Luca, Melissa (Marie’s Schwester), Dominik (Melissa’s Freund), Janne (Gudruns Schwester)) die Mutter von Marie (Gudrun). Sie macht dort eine Kur. Janne bleibt bis Sonntag bei Gudrun und fährt mit Melissa&Dominik, die bei uns dabei sind, wieder nach Hause.

Weiter ging es (über Stock und Stein- etwas nervig) in unsere Ferienwohnung nach Schönau am Königssee. Die Ferienwohnung hatte 2 große Gemeinschaftszimmer, große Küche, Bad und WC, 2 Schlafzimmer – war echt riesig für einen vernüftigen Preis. Der Ausgangspunkt war auch ideal – auch wenn man meist mit dem Auto los musste (nicht zuletzt wegen des Wetters). Berchtesgarden war keine 5 Minuten weg, ebensowenig der Königssee.

Nach dem Grundeinkauf kochten wir lecker Spaghetti Bolognese.
Luca hat den Tag auch sehr gut vertragen und viel im Auto geschlafen.

Fr, 19.6. – Wetter: stark bewölkt/Regen,  ca. 17°C

Der Wetterbericht sagte für unsere Gegend den ganzen Tag Regen vorher. Jedoch im benachbarten Salzburg / Österreich sollte es weniger bis gar nicht regnen.
So beschlossen wir Salzburg zu besichtigen, da wir dort noch nie waren, immer nur dran vorbeigefahren.

Festung Hohensalzburg: Toller Ausblick über Salzburgs Altstadt
Salzburger Dom: absolut schön und strahlend hell innen
Altstadt Salzburg
Mozart-Geburtshaus (aber nur von außen – hat uns innen nicht interessiert)

Da Nachmittags das Wetter aufklarte, beschlossen wir noch zum Königssee zurückzufahren um mit dem Elektroboot nach St. Bartholomä zu fahren.
Auf dem Weg dahin durften wir dem berühmten Echo am Königsse lauschen. Leider fing es wieder an zu regnen. So saßen wir in der Gastwirtschaft bei Bier & Schnaps.
Luca hatte sichtlich Spaß auf dem Boot, ich denke die Bilder sagen alles 😉

Lecker Abendessen gabs noch in Schönau in der Waldhauser Bräu.

Sa, 20.6. – Wetter: Regen,  ca. 14°C

Da Dauerregen im Umkreis von 100 km gemeldet war entschieden wir uns in einer Therme zu entspannen. Die kürzer gelegene Watzmann Therme in Berchtesgarden war wegen Rennovierung geschlossen. Jedoch hatte die Rupertus Therme in Bad Reichenhall (30 Min Fahrzeit) geöffnet. Dort war es echt super! Modern, Neu, vieles gab es zu entdecken. Auch für Luca war ein Babybecken vorhanden. Die Saunen waren auch schön gemacht.

Bestellte Pizza (Jolley – war ok) und die Reste vom Spaghetti gab es dann in der FeWo.

So, 21.6. – Wetter: Leichter Nieselregen/Stark bewölkt,  ca. 5-12°C

Für Sonntag sollte das Wetter einigermaßen OK sein. Jedoch nieselte es immer mal etwas. Trotzdem beschlossen wir – bevor Melissa&Dominik wieder die Heimreise antreten – von der Jenner Mittelstation (da ist ein Parkplatz) zum Jenner Gipfel hinaufzuwandern (2,5 h, 600 Hm). Luca wurde in die Kraxe gepackt, was ein ganz schönes Gewicht war (ca. 12-13 kg). Deswegen wechselte ich mich mit Dominik ab. Grad weil wir aus Versehen den schnelleren steilen Aufstieg wanderten. Oben am Jenner Bergrestaurant war es ganz schön kalt – grad mal so 4-5°C. Über 2.000 m lag sogar frischer Schnee. Aufgrund der Witterung wollten wir nicht mehr bis zum Gipfel hinauf. Der Kaiserschmarren hat trotzdem geschmeckt. Mit der Gondel ging es wieder bis zur Mittelstation.

Marie, Luca & ich fuhren noch nach Ramsau um die meist fotografierte Kirche Deutschlands – naaaaaa…. – genau, um sie zu fotografieren *G*. Auf dem Weg zurück zur FeWo fuhren wir über den Hintersee zurück.

Im Gasthof Bodner ließen wir den Abend ausklingen. Auch hier war es sehr lecker.

Mo, 22.6. – Wetter: Sonnig/leicht bewölkt/Abends:Regen,  ca. 18-20°C

Endlich sah man die Berge, die uns die letzten Tage umringt haben. Das Wetter hat aufgeklart. Der Watzmann zu sehen! Dies nahmen wir zum Anlass um nochmal die Wanderschuhe zuzuschnüren und eine Wanderung zu unternehmen. Wir fanden eine schöne Strecke (1,5 h, 350 Hm.) zum Gipfel des „Toten Mann’s“ und wieder hinunter. Der Weg war ein Waldweg mit stetiger Steigung – teils sonnig, teils schattig. Genau das richtige für diesen Tag. Im Bergrestaurant gab es eine Mittagsstärkung.

Anschließend fuhren die höchste Panormastraße Deutschlands entlang (mautpflichtig): Roßfeldpanormastraße. Ein wundervoller Ausblick auf die Gegend. Besonders gut sah man das „Steinerne Meer“ und den „Untersberg“.
Zum Abschluß des Tages/Urlaubs gönnten wir uns noch ein Eis am Königssee.

Abendessen gabs nochmal in der Waldhauser Bräu.

Di, 23.6. – Wetter: stark bewölkt/regnerisch,  ca. 17°C

Da in Schönau den ganzen Regen gemeldet war, wir schon in einer Therme waren, beschlossen wir einen Tag früher als geplant abzureisen.
Auf dem Heimweg besuchten wir Feli, ihre Mum & Lilith in Rosenheim zum super guten Frühstück beim Dinzler.
Nach weiterer kurzer Pause in München fuhren wir nach Inchenhofen zu Dani, Achim, Felix & Laura um Hallo zu sagen und deren Haus zu besichtigen.
Um 20 Uhr waren wir wieder zurück in good old Goldbach.

14.-25.04.2015 – Club Aldiana Fuerteventura / Spanien

Wetter: leicht bewölkt / wolkenlos, täglich ca. 22-24°C, abends etwas frischer ca. 15-17°C

Unseren ersten größeren Urlaub als kleine Familie genossen wir auf Fuerteventura im Club Aldiana. Luca, Marie und ich haben es uns auf der kanarischen Insel richtig gut gehen lassen.

Trotz Baby lief alles super! Klar, es ist nicht mehr der Urlaub zu zweit, wo man auf fast nichts Rücksicht nehmen muss, aber auch so war es wunderbar. Es ist einfach ein wenig mehr Organisationsaufwand. Luca war – wenn er nicht gerade mal müde war oder Hunger hatte – auch meistens klasse drauf und hat mit seinem süßen Lächeln alle anderen Urlaubern begeistert 🙂

Viel kann man von einem All-Inklusive Urlaub nicht berichten, gerade wenn alles super war, deswegen fasse ich mich dieses Mal etwas kürzer.

Hinflug: Davor hatten wir etwas Bammel, da man ja weiß, wie Babys in Flugzeugen sein können. Vom Check-In bis zum Club war Luca recht brav. Der Flug von 4,5 Stunden mit Junior auf dem Schoß gingen ohne Schwierigkeiten rum. Er turnte auf uns herum, war aber immer leise dabei. Die Boeing 757 von Condor hatte auch enorm viel Beinfreiheit, womit wir gar nicht gerechnet haben. Im Reisebus dann zum Club war deutlich weniger Platz und 2 Std. Fahrt – da andere Hotels noch angefahren wurden – waren dann doch irgendwann nervig.

Anlage: Wunderschön! Ganz toll ist alles angelegt, viel grün, Palmen, Pflanzen, Rasen. Total klasse war auch die Barrierefreiheit für Kinderwägen. Egal ob in der Anlage, im Restaurant, am Pool oder zum Meer hinunter, überall kam man ohne Problem hin. Die Anlage ist etwas auf einem Felsen erhöht, von dem man aber leicht hinunter zur Strandbar und zum langen Sandstrand von Jandia kommt.
Der Club bietet einen Panoramaweg direkt an der Klippe. Von hier hat man einen ganz tollen Ausblick, aber schaut selbst auf den Bildern.
Im beheizten Pool des Wellness Centers konnten wir mit Luca ins 26-28°C beheizte Wasser zum Planschen. Es ist zwar über 1 m tief, aber wir haben ihn immer schön gehalten.

Bungalow: Wir hatten Glück und konnten gegen einen geringen Aufpreis in ein Familienbungalow upgraden. Darin hatten wir Platz (2 Zimmer + Bad), eine Terrasse mit 2 Liegen und Platz für Kinderwagen inkl. Ausblick aufs Meer. Zudem war es super ruhig – weder Animation noch Abendshows hörten wir. Lediglich das zwitschern von Vögeln oder den Wind, der die Palmen berührte.

Kinderbetreuung: Ein Babybett stand auch bereit und über die Rezeption kann man bereits im Voraus ein Babyset reservieren lassen (Waserkocher, Wickelauflage, Flaschenwärmer, Babyphone (geht über die Telefonanlage des ganzen Clubs)). Konnten wir super für ein eher entspanntes Abendessen zu zweit nutzen. Aber erst in der zweiten Woche haben wir dies dann auch getestet und umgesetzt.
Es gab für 15 € / Std auch einen Babysitter (Sabine), welcher an unserem letzten Abend (Gala) auf Luca aufpasste, damit wir noch relaxter sein konnten. Grad wegen dem Feuerwerk an diesem Abend.
Des Weiteren gibt es eine wunderbare Kinderbetreuung für ab 2 Jährige. Die Kinder hatten alle enorm viel Spaß!

Restaurants/Essen: Den ganzen Tag gibt’s irgendwo etwas zu Essen. Hauptrestaurant: Frühstück, Mittagessen, Abendessen in Buffetform, genauso am Strand im kleinen Restaurant.

Kitesurfen: Ich versuchte mein Glück, in 3-4 Tagen 50 m auf dem Board Kiten zu können. Leider ist es doch nicht so einfach wie es immer ausschaut. Den Kurs buchte ich über Surfers Island – direkt am Aldiana am Strand. Meiner Meinung war es ein gutes Preis/Leistungverhältnis dort und die Lehrer alle gut drauf. Nur hätte ich mir gewünscht, dass an einem Tag mehr auf einen eingegangen wird – was mich wahrscheinlich dann etwas weitergebracht hätte. Zum Kiten ging es mit einem kleinen Bus in die nahegelegene Lagune. Dort ist der Wasserstand bei Flut bei ca. 40-60 cm, also ideale Bedingungen.
Sicher ist, dass ich damit mal weitermachen werde, bis es klappt 🙂

Tauchen: Tauchen war ich diesmal nicht. Das wäre dann zuviel geworden, da ich ja mit Marie und Luca Zeit verbringen wollte!

Ausflüge: Haben wir keine gebucht. Die Insel bietet fast nichts außer karges Sand/Wüstenland. Zur Option stand der Oasis Park mit etlichen Tieren, aber für 28 € pro Erwachsenen hätte Luca schon größer sein sollen, damit er davon mehr hat.

Rückflug: War auch alles gut, Luca war zwar etwas unruhiger, aber dennoch hat er niemanden belästigt.