Di, 22.09.2015 – Fahrt von SFO zum Yosemite NP

Wetter: sonnig, 27°C

Der Tag war nur zur Fahrt in den Yosemite Nationalpark eingeplant mit einem Zwischenstopp bei Riesen-Mammut Bäumen am Mariposa Grove. Durch Zufall wollte ich bei einer kurzen Wegpause in Cesar (irgendwo mittendrin) nach der genauen Adresse suchen und dann kam schon die Meldung „Closed till Spring 2017“. Gut, dass wir noch nicht zu weit waren, beschlossen wir über den Südwest Eingang in den Yosemite NP abgekürzt zu fahren. Dort gibt es bei „Crane Flat“ auch Riesenbäume, aber es wäre uns dann doch zu spät geworden.

Der größte Schock kam dann aber am Upper Pines Campground, den ich vorreserviert habe. Als wir an den Eingang zum Check In kamen stellten wir fest, oh nein oh nein, ich habe irgendwie aus Versehen statt für September für Oktober reserviert. Problem war, schon beim Reinfahren in den Yosemite konnte man überall lesen „ALL CGs FULL“. Glücklicherweise hat für eine Nacht jemand gecanceld, sodass wir zumindest eine Nacht im Yosemite Tal übernachten konnten.

Für die zweite und dritte Nacht sah es aber leider etwas komplizierter aus. Möglichkeit 1 wäre gewesen, sich auf eine Liste setzen zu lassen, falls wieder jemand canceld. Leider aber dann wieder nur für eine Nacht. Dafür hätten wir aber auch um 15 Uhr an dem Reservierungs-Office auftauchen müssen, was natürlich etwas Lotteriespiel gewesen wäre, ob wir das bis genau dahin überhaupt schaffen, wenn wir wandern sind.

Die zweite Möglichkeit war einen CG wieder auf der Anhöhe außerhalb nehmen zu können, wo Platz wäre. Dafür haben wir uns nun letztendlich auch entschieden. So waren wir wieder 40 Minuten vom Yosemite Village entfernt, was aber nicht sooo schlimm ist, am Crane Flat CG.

Diese Option nahmen wir in Anspruch, was insgesamt etwas stressfreier erschien.

Abends grillten wir noch lecker Würstchen 🙂

Mo, 21.09.2015 – San Francisco & Shopping

Wetter: sonnig, 28°C

Montag Morgen wollten wir ohne lange anstehen zu müssen Cable Car fahren. Der Plan ging leider nicht auf, da sich selbst um 10 Uhr schon eine 2 stündige Schlange gebildet hat. Nach einem Tipp gingen wir eine Haltestelle weiter, da am Startpunkt nicht ganz voll gemacht wird, und stiegen da nach „nur 45 Minuten“ in die Powell – Hyde Linie ein und auch Retoure.
Vielleicht haben wir sogar Bruce Willis gesehen, aber sicher sind wir uns da nicht. Vielleicht kann ja jemand unser Bild analysieren 😉

Zurück auf der Martket-Street Seite stiegen wir am Union Square aus und liefen an der Maden Laine (das angebliche beste alte noch erhaltene SFO) kurz entlang.

Danach fuhren wir ca 1 h zum Shopping etwas in den Südosten in ein Simon-Outlet.

So, 20.09.2015 – San Francisco

Wetter: sonnig, 29°C

Da Sonntag war und wir gestern schon über ne Stunde gewartet hätten, um die Lombard Street hinab zu cruisen, haben wir uns heute den Wecker gestellt. Das hat auch gut geklappt, da wir alleine um 9 Uhr fahren konnten. Nicht nur das, sondern sogar einfach einmal um den Block und noch einmal 🙂

Vorher waren wir sogar schon am Alamo Square um die Painted Ladies anzusehen. Wunderbar. Etliche Parkplätze frei und die Ladies für uns alleine! Es war wie 2008 – mit Starbucks-Getränk in der Hand als eine der ersten an diesem Stopp 😉

Danach parkten wir für schlappe $35/Tag in der Nähe von Pier 39. Das war sogar noch ein Schnäppchen, anderen waren mit $10-$25 deutlich teurer um die Ecke. Wir waren nun auf dem Weg zum IHOP frühstücken – was das bedeutet wissen die USA-Urlauber ja schon unter uns *G* Kalorien pur versteckt in Pancakes usw.! Lecker wars.

Anschließend brachten Luca & ich die Mädls an den Fährableger für eine Alcatraz-Tour. Während die beiden mitbekamen, wo Al Capone sich in der Zelle befand, machten Luca & ich einen Spielplatz unsicher, danach Mittagsschlaf und schonmal die Seelöwen an Pier 39 bestaunen, bis die Damen wieder zurück waren.

Nach dem Snack im Hard Rock Cafe liefen wir Pier 39 ab. Luca drehte eine Runde auf einem Karussell. Danach nochmal zu den Seelöwen und weiter zu Fisherman’s Warft und zur Cable Car Station. Leider hätten wir über eine Stunde warten müssen und wir beschlossen den Heimweg anzutreten.

Über das Cliff House mit seinem langen Strand, wo die Hölle los war, fuhren wir zum Abendessen an einen Carls Jr. – LECKER *G*

Als wir kurz nach dem Sonnenuntergang am CG zurück waren, zogen ein paar Delfine vorbei. Auf dem Weg zum Cliff House konnten wir auch wieder ein paar Wal-Fontänen im Pazifik erkennen. Es ist derzeit wohl recht viel Futter in der Gegend – klasse für uns natürlich!

Während ich gerade Blog schreibe kaufen Sabine & Marie für die nächsten Tage Lebensmittel ein, da wir nicht genau wissen, was uns in der „Wildnis“ so erwartet. Supermärkte wird es sicher auch im Yosemite Village geben, aber das doppelte brauchen wir nun auch nicht unbedingt bezahlen.

Morgen früh werden wir aber noch Cable Car fahren und uns in der Ecke Union Square herumtreiben. Danach geht es Shoppen in ein Outlet.

Sa, 19.09.2015 – San Francisco

Wetter: sonnig, 28-32°C

Vom Meeresrauschen aufgewacht – heute mal nicht von unserem süßen Prinzen – begann der Tag mit einem leckeren Frühstück mit seitlichem Blick aufs Meer 🙂

Heute bin ich schreibfaul, deswegen hier im Überblick unsere erlebten Ziele in SFO:

Golden Gate Bridge – drüber gefahren und vom Vista Point bestaunt.

MUIR Woods – Irre hohe Redwood Bäume! Sah super aus, roch sehr angenehm nach Wald und es war wunderbar still dort. Da die Parkplätze alle besetzt waren, nutzten wir einen Shuttle-Bus. Wäre aber wahrscheinlich unnötig gewesen, wenn man bedenkt, dass es über 45 Minuten gebraucht hat, bis wir am Eingang waren und dann noch $5 pP gekostet hat.

Sausalito – schönes hippes Städtchen mit vielen Schwimmhäusern aus der Hippie-Zeit.

Marin Headlands – toller Ausblick auf die Golden Gate Bridge und SFO mit Alcatraz.

Dann wollten wir über die Lombard Street fahren – aber es war einfach die Hölle los – Wochenends sind scheinbar auch alle Amis auf der Gasse! Das machen wir dann morgen.

Weiter durch die Pacific Heights – etliche neuere high Level Shoppingläden – zum Mission District. In diesem Mexikanischen Viertel gibt es viele Wandmalereien. Wie 2008 haben wir auch dieses Mal die schmale Balmy Alley Gasse wieder gefunden. Die ganze Gasse mit Malereien – echt schön!

Das langte für den super schönen Samstag – und es wurde doch wieder mehr, als ich eigentlich schreiben wollte 😉

Zurück am CG ist Marie mit Luca auf den Spielplatz und ich in den Hot Tub – super hot war der 🙂 Sabine hat am RV dem Sonnenuntergang zugeschaut.

Fr, 18.09.2015 – US1: Watsonville – San Francisco

Wetter: sonnig, 26°C

Weiter ging es nach wie immer leckerem Frühstück an der Küste entlang bis zum Campingplatz in San Francisco. Auf dem Weg dorthin hielten wir bei einem tollem Strandabschnitt an, wo Luca gar nicht mehr weg wollte. Ein paar Meilen später gab es ganz frisches Gemüse und Obst an einen der vielen Haltebuchten. Auf der Strecke war überall Anbau vieler Gemüse & Obstsorten!

Der Platz in SFO ist eher ein Parkplatz, aber dennoch OK. Oberhalb des Meeres mit schönem Ausblick. Gott sei Dank konnten wir einen Platz auf diesem „Parkplatz“ am Rand ergattern!

Ich machte mich per Taxi auf, um Sabine am Flughafen abzuholen und mit dem nächsten Mietauto, ein Jeep Compass Midsize SUV, zum CG zurück zu fahren.

Nach dem Einräumen ihrer Sachen fuhren wir noch schnell zu den Twin Peaks um den Ausblick auf SFO bei Sonnenuntergang zu genießen. Auf dem Heimweg nahmen wir uns eine Pizza mit – 16“ sind ganz schön viel mussten wir feststellen, den Rest gibt’s morgen.

Do, 17.09.2015 – US1: Kirk Creek – Big Sur – Monterey – Watsonville

Wetter: sonnig, 24°C

Der Donnerstag war nun der erste Tag wirklicher Urlaub. Ganz entspannt legten wir nach dem Frühstück los. Gleich nach den ersten Kurven wurden wir mit einem Ausblick auf etliche Wale im Pazifik belohnt.

Nächster Halt war im Julia Pfeiffer Burn State Park. Toller Ausblick auf diese ¼ Meile entfernte Bucht. Schaut die Bilder an 🙂

Wer die Strecke kennt weiß, dass jetzt am Big Sur die schönsten Ausblicke auf die Küste mit ihren vielen Serpentinen und abfallenden Steilhängen ist! Ein Traum auch dieses Mal in die andere Richtung!!!

An der Carmel Mission vorbei (ohne Stop) kam die größte Herausforderung mit dem RV bisher. Der 17-Mile-Drive von Monterey. Sehr sehr viele enge Kurven mit Bäumen am Rand. Es hat wirklich nicht viel gefehlt und ich hätte entweder ein entgegenkommendes Auto oder die Bäume gerammt 😉 Aber alles ging gut, langsam habe ich es raus mit dem Ding zu fahren. Der Drive bot wieder absolut klasse Ausblicke. Halt haben wir an der Lone Cypress und einem Point direkt am Meer gemacht.

In Monterey war der nächste Stopp. Public Parken mit RV kostet schonmal das Doppelte! Statt stattlichen $10 gleich $20. Aber egal, wir wollten Luca etwas Freiraum gönnen und haben am Beachwalk ein nettes Plätzchen zum Austoben gefunden. Leider zu spät entdeckten wir einen richtig genialen Spielplatz, was aber zeitlich nicht mehr geklappt hätte 🙁

Super idyllisch war unser CG in Watsonville am State Beach. Mitten im Nichts in Dünen mit kurzem Weg zu Meer mit einem riesigen Strand und Menschenleer. Wir haben Burger gerillt, das Tonnenfeuer und den fantastischen Sternenhimmel genossen!

Mi, 16.09.2015 – US1: Pismo Beach – Kirk Creek

Wetter: sonnig, 26°C

Trotz Schlafmangel packten wir unsere sieben Sachen nach dem Frühstück zusammen und fuhren den US1 weiter in Richtung Norden.

Erstes Ziel war der kleine Küstenort Morro Bay – hier fanden wir recht flink einen Parkplatz in der Nähe der Promenade am Pier. Die Aussicht auf den Berg war echt schön. Im Vordergrund luden Fischer den frischen Fang ab und unten drunter im Wasser warteten die Seelöwen auf herabfallende Fische.

Nächster Stopp war die Besichtigung des Hearst Castle. Mit $25 eine hoher Eintrittspreis, aber wir wollten uns das gerne mal ansehen. Mit einem Shuttlebus ging es 5 Meilen hinauf zum wunderschönen Schloss! Auch innen drin sah es hübsch aus. Der Ausblick auf den Pazifik bei klarem Wetter verschönerte den kurzen Ausflug noch.

Keine 10 Minuten später kamen wir am Elephant Seal Point an. Dort liegen an die 100 Seelöwen faul herum und lassen sich bewundern. Anstrengung kennen die nicht!

Gegen 17:30 Uhr kamen wir am Kirk Creek CG an. Hier gibt es nichts, außer noch ein paar Camper und einen grandiosen Ausblick auf die Küste – mit einem Sonnenuntergang wurden wir schließlich noch belohnt. Es waren Wale in der Bucht zu sehen – phänomenal!

Was etwas doof war, war die Tatsache, dass uns der Vermieter nichts zum Thema Leveln – also dass der RV in alle Richtungen waagrecht stehen sollte – gesagt. Jedenfalls waren wir so krumm da gestanden, dass wir den CG Host gefragt haben, was wir machen könnten. Er war uns behilflich das WoMo mit Brettern unter den Reifen zu leveln. Gut so, sonst wäre alles schräg gewesen 😉

Luca verträgt alles ganz gut, nur tut er uns etwas leid, da er bis jetzt selten sich lange frei bewegen konnte. Wir müssen mehr Zeit für ihn einplanen. Wenigstens hat er im RV eine große Spielfläche! Hoffentlich sehen wir die Tage einen Spielplatz, das wäre ganz toll für ihn.

Beim Fahren mit dem Schiff (Bus ;)) ist höchste Konzentration in den engen Kurven am US1 angesagt. Ein bisschen Links oder Rechts könnte hier am Hang oder im Gegenverkehr enden. Aber ich bekomme langsam das Feeling und werde mit dem Ding selbstbewusster (aber natürlich mit Respekt!). Grad um die Kurven schlägt der Überhang aus, was man normal ja nicht kennt.