Di, 06.10.2015 – Coral Pink Sand Dunes SP – Page

Wetter: Regen, 18 °C, nachmittags Bewölkt, 21°C nachts: 14°C

Gemütliches Frühstück, Dumpen, Fahrt über den Hwy 89 nach Page.

Marie versuchte für 15 Meilen mit dem RV ihr Glück – auf fast leerer Strecke zu fahren. Hat sich echt gut angestellt, aber wollte nicht dort fahren, wo viel Verkehr ist – was ich gut verstehen kann.

Lone Rock im Lake Powell als Fotostopp war nicht möglich, da der Zugang zum Beach und den dortigen CG gesperrt war. Der Regen in der Nacht überschwemmte die Straße komplett.

Zuerst haben wir uns kurz im Glen Canyon Dam Visitor Center über die aktuelle Lage im Antelope Canyon informiert. Für den heutigen Tag war er geschlossen, was wegen dem vielen Regen klar war. Soll aber morgen wieder auf machen.

Der Glen Canyon Dam war beeindruckend, wird aber nochmal in der Sonne angeschaut.

Anschließend fuhren wir zum Wahweap CG, den wir eigentlich für Mi und Do gebucht hatten, um zu fragen, ob wir nicht schon von Di an bleiben können, was glücklicherweise auch klappte.

Danach fuhren wir nach Page – es regnete immer noch – um Vorräte aufzufüllen. Danach fanden wir einen Spielplatz, wo sich Luca auf der Schaukel, Wippe und Rutsche austoben konnte.

Wir bekamen in Page noch weitere Informationen zum Antelope Canyon – es gibt ja 2 Abschnitte: Lower & Upper.

Upper: Nur buchbar mit einer Tour in den Indianershops für enorm viel Geld. Sehenswert aber nur im Frühjahr und August/September, da hier die Licht“Beams“ in den Canyon scheinen.

Lower: Hinfahren und schauen, dass man gleich in den Canyon reinkommt, der laut Infos etwas schöner sein soll. Einziger Punkt ist der Einstieg mit Baby, da man per Leiter rein soll. Das machen wir aber dann mit Manduca, so ist Luca sicher und das ist auch so empfohlen.
-> Das werden wir dann auch so am Donnerstag machen.

Da es etwas aufklarte fuhren wir noch zur Najavo Bridge und zur Historic Site „Lees Ferry“. Eigentlich wollten wir über die 89A („unten rum“) schon in Page ankommen, aber wie gesagt sind wir wegen dem Wetter anders gefahren.

Bei Lees Ferry machten sich grade ein paar Boote für eine mehrtätige Tour auf dem Colorado River bereit. Interessant! Es ist dort die einzige Stelle, an der man direkten Zugang zum Colorado River hat.

Auf dem Weg zurück zum CG sahen wir noch einen tollen Abendhimmel. Von unserem Stellplatz haben wir auch ganz guten Blick auf den Lake Powell (größter oder zweitgrößter See in USA – mit enorm viel Freizeitaktivitäten für Gäste & Einheimische).

Bevor Luca im Land der Träume schlummerte, gab es noch lecker gegrillte Bratwürste mit Bratkartoffeln zum Abendessen. Lecker war’s!

Achtung: Wir haben wieder die alte Zeitzone: 9 Std. von Deutschland zurück 🙂

Mo, 05.10.2015 – Bryce Canyon NP – Coral Pink Sand Dunes SP

Wetter: regnerisch, bewölkt, 14-18 °C, nachts: 8 °C

Aufgrund des Regens verlief der heutige Tag etwas anders als geplant. Wir strichen die Wanderung im Bryce Canyon und eine weitere Nacht am CG dort.

Die Überlegung war, schon an diesem Tag weiter auf unserer Route zu fahren. Entweder mit Stopp am CG im Red Canyon, der auf dem Weg liegt, oder gleich weiter zum Coral Pink Sand Dunes State Park.

Da der nur kurz entfernte Red Canyon ebenso regnerisch war, fuhren wir direkt weiter.

Mit viel Zeit im Rücken hielten wir für eine Pause gemütlich an einer deutschen Bäckerei an und nahmen auch gleich gescheites deutsches Brot mit 🙂

Angekommen am Eingang fragten wir den Ranger, der auch für den kleinen aber feinen CG zuständig war, ob wir nicht die Nacht, die für morgen reserviert war, heute schon nutzen dürften. Gesagt getan kamen wir an der Site an und levelten.

Kurze Zeit später nutzen wir die Regenpause, um mit Luca im Buggy zu den Sanddünen zu laufen und ein wenig zu spielen. Rechtzeitig vor dem nächsten Schauer waren wir am WoMo zurück und verbrachten den Tag mit rumgammeln.

Den Rest des Tags und in der Nacht regnete es. Etwas ungemütliche Stimmung, aber laut Wetterbericht müsste am Mittwoch wieder die Sonne scheinen 🙂

So, 04.10.2015 – Zion NP – Cedar Breaks NM – Bryce Canyon NP

Wetter: bewölkt, 23 °C, sonnig, leicht bewölkt, 11 °C, bewölkt/Regen, 16 °C, nachts: 5 °C

Früh gestartet sind wir im Zion NP, um noch einen Parkplatz nach dem Mt. Carmel Tunnel zu ergattern. Der Tunnel ist aufgrund der geringen Höhe – grad durch die vielen Buse und RVs – nur einspurig befahrbar. Die Ranger regeln den Durchgangsverkehr.

Von dem Parkplatz direkt nach dem Tunnel startet der Canyon Overlook Trail (1,6 km; 45 min). Von dort hat man nochmal einen atemberaubenden Blick auf das Tal des Zion NP. Kurz vor dem Viewpoint fing es leider an etwas mehr als zu tröpfeln und deshalb entschloss ich mit Luca zurück zum RV zu laufen. Die Steine waren nämlich etwas rutschig, was fatal bei stärkerem Regen hätte enden können. Marie ist samt Kamera bis zum Ende gelaufen und hat tolle Aufnahmen mitgebracht. Schade war, dass es dann wieder vorbei war mit den Regentropfen.

Checkerboard Mesa war der nächste kurze Fotostopp. Früher Sanddüne, über Jahrtausende zusammengepresst, jetzt Regenfurchen in Quadratform. Irre!

Allgemein ist es hier irgendwie total irre! So ursprünglich alles, man fühlt sich um Jahrmillionen zurückversetzt. Teilweise fehlen eigentlich nur noch die Dinosaurier im Tal.

Weiter ging die Tour über den Dixie National Forrest. Durch Zufall habe ich bei der Planung die Cedar Breaks entdeckt. Es war zwar ein Umweg, aber irgendwie wars geil. Auf 3.200 Höhenmeter bestaunten wir dieses Monument. Ja ist ähnlich wie im Bryce.

Die Landschaft dorthin war sehr grün, alte Lavafelder und -Seen waren zu sehen, mitten in einer absoluten Weite. Der Herbst hat dort auch schon angefangen, tolle Blätterfarben waren hier zu sehen!

Angekommen im Bryce Canyon NP suchten wir zunächst eine Campsite auf den Sunset CG aus. Auch hier konnte man frei wählen. Ich hatte vorher nichts reserviert, da es genügend Auswahl in der Nähe gab. Der CG ist nichts Besonderes, aber allemal besser als neben 200 anderen RVs wie auf großen privaten CGs, die wir auch gelegentlich für Strom, Wasser, Waschen benötigen.

Da schlechtes Wetter für Montag gemeldet ist, schauten wir uns bei schon stärker werdender Bewölkung gleich 2 Aussichtspunkte an. Mit dem RV konnten wir auf den Parkplätzen parken.

Bryce Point und Inspiration Point waren unsere Anlaufstellen. KRASS! Was für Gesteinsformen. Wie gemalt. Keine Ahnung, sieht auf jeden Fall super geil aus!

Zurück am CG konnte Luca sich in seinen Dreckbeständigen Klamotten mit den Steinen und alles was so rum lag vor dem WoMo unter meiner Aufsicht austoben. Währenddessen kümmerte sich Marie ums Abendessen – es gab Gemüse an Kartoffeln 🙂

Beim Abendessen fing es dann leider doch an zu regnen. Der erste Abend mit leichtem Regen bei 8 °C (19 Uhr). Und in der Nacht hat es fast durchgeregnet mit einem Gewitter. Kälter als 5°C wurde es aber nicht… gut das die Heizung funktioniert!

Sa, 03.10.2015 – Zion National Park

Wetter: sonnig, leicht bewölkt, 26°C – Nachts: 13 °C

Eigentlich war für den Tag geplant zum Observation Point im Zion NP zu wandern. Aber nach reifer Überlegung strichen wir diese lange Wanderung (13 km, 6 h, 655 Höhenmeter).

Dafür starteten wir dennoch sehr früh um 8 Uhr zu ANGELS LANDING. Dieser Trail war etwas kürzer (8,7 km, 3,5 h, 453 Höhenmeter) und man hatte ebenso einen fantastischen Ausblick auf den vorderen und hinteren Teil des Zion NP.

Am Overlook nach echt krasser Steigung angekommen, blieben zunächst Marie & Luca dort, da ab nun der restliche Weg teils an Seilen entlang ging und es links & rechts ohne Absicherung einige 100 m steil nach unten ging. Oben angekommen war es echt klasse.

Leider waren viel zu viele Menschen hier unterwegs, dass es etwas die natürliche Stimmung trübte. Als ich zurück war wollte eigentlich Marie ebenso das letzte Stück hochkraxeln, aber nachdem die Massen immer mehr wurden und man Angst bekommen musste, ob man nicht weggestupst wurde, haben wir das lieber sein lassen. Total Schade für sie, aber so haben wir einen Grund vielleicht doch nochmal hierher zu kommen 😉

Zurück am Parkeingang machten wir kurz Rast. Anschließend „poolten“ wir eine Runde bei wunderbaren Sonnenstrahlen. Luca meinte beim Spielen sich auf die Lippen beißen zu müssen; Tränen und Blut folgten, aber wie es bei Kids so ist, nach 5 Minuten ist es wieder vergessen 🙂

Gegrillt wurden zum Abend noch Würstchen. Das Bud zum Lagerfeuer war wieder der Ausklang des Tages.

Fr, 02.10.2015 – Valley of Fire – Zion National Park

Wetter: sonnig, leicht bewölkt, 29°C

Nach dem Frühstück schauten wir uns im Valley of Fire noch an:

Atlatl Rock – hier sieht man 4000 Jahre alte Petroglyphen. Leider – aber immerhin – sind diese grad mal ein paar Quadratmeter groß.
Klavier/Piano – Fotostopp
Arch Rock – Fotostopp
Beehives – Fotostopp – sehen aus wie Bienenstöcke

Weiter ging es über einen kurzen Halt in St. George (IN-OUT-BURGER, Walmart Babynahrung) in den ZION Nationalpark. Nach dem Anschließen des RVs an die Elektrizität + Wasserzufuhr machte ich mich nochmal kurz auf den Weg zu den Lower & Upper Emerald Pools. Auch hier war kaum Wasser vorhanden, sodass alles eher etwas lau aussah.

Lecker Nudeln mit Pesto gab es am Lagerfeuer für Marie und mich, während Luca schon vom Tag träumte.

Achtung: Wir haben jetzt eine neue Zeitzone: 8 Std. von Deutschland zurück 🙂

Do, 01.10.2015 – Las Vegas – Valley of Fire

Wetter: sonnig, leicht bewölkt, 34°C

Nach einem leckeren Frühstück verabschiedeten wir Sabine. Sie flog nach ein paar unglaublich schönen und spannenden Tage wieder zurück nach Frankfurt.

Es folgte das obligatorische Auffüllen der Vorräte: Walmart, Tanken, Propangas für Kühlschrank/Heizung. Es ist echt irre, dass für solche Sachen nicht nur enorm viel Geld – ja in den USA ist das Leben mittlerweile echt teuer (auch grad für uns wegen dem schlechten ca. 1,11 Dollarkurs) – sondern auch viel Zeit (ca. 2 Std.) drauf gehen.

Die Wegstrecke war aber nicht allzu weit, nach 1,5 h waren wir im Valley of Fire angekommen. Alle möglichen Steinformen schimmern hier in wunderschönen Rottönen. Am CG des Tages, dem Atlatl-Rock-CG, konnten wir nicht reservieren. Es geht hier nach dem Prinzip „first come, first serve“. Wir suchten einen der um 13 Uhr noch vielen Plätze mit Blick aufs Tal aus und markierten diesen und bezahlten ihn per Umschlag (Vertrauenssache).

Nach dem kurzen Mittagsstopp am CG fuhren wir los um folgende Sehenswürdigkeiten im Valley of Fire anzusehen:

Elephant Rock (kurzer Trail, einfach ca. 200 m)
Seven Sisters (aus dem Auto heraus fotografiert)
Fire Wave (Trail einfach ca. 1 km. Kleiner als gedacht, sah auf den Fotos größer aus, trotzdem cool!)

Luca wollte aber auf dem Rückweg nicht mehr so recht mitmachen. Es war wieder heiß und es blies ein heftiger Wind in dieser sandigen Gegend – keine gute Kombination 😉

Wir fuhren nur kurz die Scenic Road bis zum Ende, wo der Trail zu den White Domes beginnt. Auch hier konnte man schon erahnen, wie wunderbar es dort sein würde.

So entschlossen wir uns um 17:30 zum CG zurückzufahren, zu duschen und zu grillen. Für Lagerfeuer war es uns dann aber noch etwas zu warm und zu windig. Außerdem waren um uns jede Menge Getier. Unter anderem eine schöne Tarantel 🙂

Die Sterne waren uns auch sehr nah, die Milchstraße ganz gut zu erkennen. Durch den Wind war es nicht möglich, eine gescheite Aufnahme zu machen. Und: der Mond kam aus seinem Versteck und es wurde zu hell.

Mi, 30.09.2015 – Las Vegas

Wetter: sonnig, 39°C

Die Windschutzscheibe wurde wirklich ruck zuck getauscht, währenddessen wir Frühstückten, Duschten und WoMo durchwischten.

Zurück am CG warteten wir auf Sabine, die morgens einen Rundflug zum Grand Canyon unternahm. Sie erlebte einen tollen Sonnenaufgang am Grand Canyon. Trotzdem war sie sehr sehr müde nach grad 3-4 h Schlaf 😉

Los ging es dann in folgende Hotels:

Mandalay Bay – ins Aquarium mit Luca, aber $18/Adult war ganz schön heftig.
New York New York – Marie wollte unbedingt Achterbahn fahren 😉
Bellagion – nochmal Fountains am Tag und anschließend den Wintergarten besichtigt.
Mirage – wussten nicht, dass der Secret Garden Eintritt kostet, $22 war uns dann aber doch zu viel!
Venetian – Immer wieder toll hier den Canal Grande im Hotel zu sehen mit dem Markusplatz und den Gondeln, die hin und her fahren. In einer Pizzeria dinierten wir dort zu Abend.

Danach gingen Marie, Luca & Sabine heim zum WoMo und ich versuchte mein Glück im Wynn / Encore. Leider, leider, hat es dieses Mal nicht geklappt und ich habe $100 „Spielgeld“ verzockt – hat auch nur 5 Minuten gedauert 😉